Aktuelles der Vulpius Klinik:
Gelenktag ein voller Erfolg Das Gelenk im Mittelpunkt

Am Samstag den 12. Juni veranstaltete die Vulpius Klinik den Gelenktag Bad Rappenau. Von 13 bis 18 Uhr informierte die orthopädische Akutklinik rund um das Thema Gelenke. Die Fachabteilungen hatten Livedemonstrationen und Mitmachaktionen vorbereitet, um medizinische Spezialgebiete anschaulich darzustellen.

 


Bereits der erste Vortrag war voll besetzt. Der Ärztliche Direktor Dr. Michael Clarius sprach über den Verschleiß der Kniegelenke und die Möglichkeiten der stadien-orientierten Behandlung bis hin zum künstlichen Gelenk. „Das Interesse der Besucher an Informationen zu diesem Thema wie auch zu weiteren vorgestellten Krankheitsbildern war enorm und so nicht vorherzusehen“, berichtet Clarius. „Jeder Mensch ist unterschiedlich. So braucht es eine individuelle Einschätzung der Situation und eine stadienorientierte Therapie, um die Beschwerden der Patienten weitest möglich zu beseitigen.“ Auch jüngere Altersgruppen würden über Beschwerden klagen und fachliche Aufklärung suchen.


Die Vulpius Klinik versteht sich als orthopädisches Kompetenzzentrum. Mit mehreren Fachabteilungen gewährleistet sie qualitativ hochwertige Behandlung der Patienten. Wie ein Eingriff schonend vorgenommen werden kann, zeigten Clarius und seine Chefarztkollegen Prof. Dr. Peter Hahn und Privatdozent Dr. Wolfgang Pötzl mit ihren Teams in Livedemonstrationen zur Arthroskopie. Alle drei Bereiche, Orthopädie und Unfallchirurgie, Handchirurgie sowie Schulter- und Ellenbogenchirurgie hatten Arthroskop, Monitor und Demoobjekte bereitgestellt.


Mit Innenansichten der Gelenke von Hand, Fuß, Knie oder Schulter und Ellenbogen wurden die Unterschiede zwischen gesunden und erkrankten Gelenken erklärt sowie die jeweilige Therapie erläutert und demonstriert. Besonders Kinder und Jugendliche staunten über die Exaktheit der Eingriffe und waren begeistert dabei, selbst das Arthroskop zu bewegen.


Die OP-Säle zu besichtigen erzeugte bei manchem Besucher durchaus gemischte Gefühle. Durch die Erklärungen der OP-Mitarbeiter verlor sich jedoch bald die anfängliche Scheu und wich dem Interesse an Ausstattung, Infrastruktur und Abläufen.


Um Blutdruck, Blutzucker und ähnliche Werte ging es im Foyer der Klinik, wo Pflegekräfte Messstationen vorbereitet hatten. Während die Manschette fürs Blutdruckmessen ständig im Einsatz war, wurde die Wage kaum beachtet. Die gezielten Fragen der Besucher zeigten, dass bereits großes Wissen über diese Bereiche vorliegt und der Austausch auf hohem Niveau ansetzt.


Kletterwand und Geräteraum waren ‚die Renner‘ in der Physikalischen Abteilung. Sportbegeisterte nutzten die fachliche Betreuung durch die Physiotherapeuten und ließen sich den richtigen Einsatz der Geräte erklären. Die Gangschule hilft zwar schwerpunktmäßig jenen Patienten, die nach einer Endoprothetik Operation mit ihrem Implantat das Gehen üben. Jedoch auch andere Patienten profitieren davon, das Gehen ‚richtig anzulegen‘. Mit der Anleitung durch die Physiotherapeuten erkannten die Besucher, wie sich der Ablauf des Gehens auf die Gelenke auswirkt.


Für die jungen Besucher war die Kuscheltier-Ambulanz eingerichtet worden. „Mein Hase hat eine gebrochene Pfote.“ Mit großen, traurigen Kinderaugen wurde das verletzte Langohr über den Tisch gereicht. Die Mitarbeiterinnen der Ambulanzanmeldung sorgten dafür, dass der Stoffpatient untersucht, eine Diagnose gestellt und ein Rezept geschrieben wurde. Damit konnten die jungen Besucher sich dann selbst um den Heilungsprozess ihres kleinen Lieblings kümmern.


Ein orthopädisches Kompetenzzentrum von innen zu sehen, brachte den Besuchern mehr als nur Information über Medizin. „Die Besucher konnten sich davon überzeugen, dass die Vulpius Klinik neben der fachlichen Kompetenz einen sehr familiären Charakter offenbart,“ fasste Clarius den Tag zusammen. Auf das außergewöhnliche Engagement seiner Mitarbeiter bei der Gestaltung dieses Tages der offenen Tür war er dabei sichtlich stolz.